Donnerstag, 17 Mai 2012 Uhr 12:21
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Tasca d'Almerita

200 Jahre langsamer Reife.

Eine große Familie, die seit zweihundert Jahren die Erde liebt, pflegt und sie mit großem Wissen bebaut, und immer auf der Suche nach neuen Methoden ist, um die Erde in Zukunft noch anmutiger zu machen, als sie heute schon ist.
Eine Familie, die sich in die außergewöhnlichen Orte Siziliens verliebt hat und jede Anstrengung übernimmt, damit die Orte lebenswerter und Sinnbilder für die Kultur und das Territorium werden und die Andersartigkeit dadurch an Geltung gewinnt.
 
 

Am Ende des 19. Jahrhunderts entsteht in Regaleali, in einem sehr rückständigen Sizilien, die Lust, etwas zu schaffen. Und dies mit Exzellenz.

Acht Generationen einer Familie, die an zwei außergewöhnliche Orte gebunden sind und auch zu einem Teil der Geschichte Siziliens geworden sind. Regaleali mit seinen heutigen 500 Hektar Land liegt im geographischen Zentrum des sizilianischen Dreiecks mit der Villa Tasca (ehemals Villa Camastra) als Mittelpunkt des gesellschaftlichen und künstlerischen Lebens Siziliens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Grafen Tasca repräsentierten stets die fortschrittliche Spitze einer mit der Arbeit verbundenen Kultur, da sie sich um technische Innovationen bemühten, umgehend neue Pflanzen anbauten und landwirtschaftliche Geräte und Maschinen einführten. Zwischen dem Ende des 19. und dem Beginn des 20.
Jahrhunderts war das Ziel in Regaleali, aus dem Gut einen modernen und spezialisierten landwirtschaftlichen Vorzeigebetrieb zu machen, mit all den Schwierigkeiten, die dieses Ziel in einem rückständigen Sizilien mit sich brachte. Mitte des 20. Jahrhundert wird die Familie größer und spezialisiert sich, um ein organisiertes Unternehmen zu werden, eine Gruppe von Menschen, die erfinden, produzieren und die Dinge, die die Erde hervorbringt in der Welt verbreiten, Überbringer von konkreten und schlüssigen Nachrichten, angefangen bei den schlichten tagtäglichen Anstrengungen. Regaleali wird zu einem Weinanbaubetrieb und beginnt so die lange Geschichte der Produktion und des Vertriebs des Rosso del Conte, des Qualitätswein Nero d'Avola und des edlen Perricone, wobei man bei den Anfängen schon das Bestreben nach der typischen Standortpflege und der sizilianischen Kultur offenkundig machte, um mit dem Regaleali Weißwein, der erste wahre Vertreter des traditionsreichen Made in Sicily, erfolgreich in den Markt einzusteigen.
 
 
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