In der Kolonie der Phönizier auf einer kleinen Museumsinsel in der Lagune Stagnone von Marsala liegt das Weingut Mozia, das einen absolut einzigartigen Produktionsstandort repräsentiert.
Hier treffen sich idealerweise die zwei Familien Tasca d'Almerita und Whitaker, beide mit der Absicht, eine einmalige Realität und eine archäologischen Stätte am Leben zu erhalten, die heute mehr denn je gegenwärtig sind und deren Inhalte mit der Geschichte Siziliens, dessen Bevölkerung und deren internationalen Zerstreuung verbunden sind.Ein marines Ökosystem, das schon immer mit den Weinbergen verbunden war.Die erste Anlage geht auf den Anfang des 19. Jahrhunderts zurück, als die Engländer, die nach Marsala kamen, erkannten, dass die Boden- und Klimabedingungen dieser Gegend günstig für die Bereitung eines Weins als Alternative zum Madera oder Portwein waren, mit denen sich die englische Flotte versorgte. Die archäologischen Ressourcen schränken den Bau von Strukturen ein und machen eine Weinbereitung vor Ort unmöglich. Hier hat man ein ausgezeichnetes Beispiel für den Abtransport der Trauben aus den warmen Inselgebieten, aber auch für die damit verbundenen technischen Probleme.
Von den insgesamt 40 Hektar Land sind derzeit 7 Hektar Weinberge mit einem einmaligen Panorama erhalten geblieben. Im historischen Weinberg mit der Rebsorte Grillo, die noch mit der in Sizilien fast gänzlich aufgegebenen Methode der Rebbäumchen-Erziehung angepflanzt wird, und im neuen Weinberg findet die Weinlese im Morgengrauen statt. Anschließend werden die Trauben in Kisten auf Booten mit flachem Boden sofort auf das Festland gebracht. In der Nacht werden die Trauben in gekühlten Lastwagen nach Regaleali transportiert, wo sie bis nächsten Morgen lagern, wenn mit der Weinbereitung begonnen wird. So erhält man einen Grillo mit einzigartigen, historischen und faszinierenden Eigenschaften.
7 weinanbaufläche
0 meter höhe über dem meeresspiegel